Renate Kaschmieder
Seit 2011 übernimmt Renate Kaschmieder regelmäßig die Stimmbildung im Amadeus-Chor und schult die Stimmen unserer Sänger in Gruppen oder auch einzeln.
Renate Kaschmieder begann ihre Gesangsausbildung am Nürnberger Meistersinger-Konservatorium und entwickelte sich schon während des Studiums zu einer gefragten Sängerin im Oratorienfach. Mit dem Konzertexamen und als erste Preisträgerin des Nürnberger Dr.-Drexel-Wettbewerbs 1986 schloss sie ihr Studium ab.
Sie spannt den Bogen ihres Repertoires von der Alten Musik bis zur Moderne des 21. Jahrhunderts. Mit verschiedenen Instrumentalsolisten gestaltet sie äußerst reizvolle Liedprogramme quer durch die Jahrhunderte. Ihr Operndebüt gab sie 1989 als dritte Dame in der Zauberflöte bei den Bad Hersfelder Opernfestspielen. Für diese Rolle erhielt sie 1989 und 2000 mit ihren Kolleginnen den Ensemblepreis. Es folgten Auftritte als Orlofsky, Maddalena, Fenena, Mercedes u.a. in Schwerin, Eutin, Passau und Würzburg. Sie arbeitete mit den Dirigenten Hilary Griffiths (Hamburger Symphoniker), Peter Falk (Rundfunkorchester des SWF), Vladimir Valek (Rundfunk-Sinfonieorchester Prag), Roderich Kreile (Dresdner Kreuzchor) u.a. zusammen.
Mit großem Erfolg sang sie Verdis Requiem in Belgien und Würzburg. Im Berner Münster gestaltete sie eindringliche Aufführungen von Bachs Johannespassion mit der Camerata Bern und dem Weihnachtsoratorium mit dem Collegium Musicum Luzern. In der Saison 2006/07 folgte eine Tournee durch Belgien und die Niederlande mit Beethovens 9. Symphonie (Orkest der Lage Landen, Ltg. Walter Proost).
Renate Kaschmieder wurde 2005 zu einer Aufführung der h-moll Messe nach Tokio eingeladen und sang dort im Dezember 2007 mit der Choral Arts Society die Mattäuspassion von Bach. Zahlreiche Konzertmitschnitte der Künstlerin wurden auf CD und vom Bayerischen Rundfunk dokumentiert.
Weitere Informationen finden Sie unter www.renatekaschmieder.de