Pressestimmen

Amadeus-Chor begeisterte

Großartiges Konzert in der evangelischen Stadtkirche in Gunzenhausen

„In schwarzer Kleidung zogen die 21 Frauen und 15 Männer des renommierten Kammerchors in das Gotteshaus
ein, um sich mit sehr unterschiedlichen Stücken mit der Passionszeit und dem Blick auf Ostern auseinanderzu- setzen[….]

Nicht weniger klangprächtig wirkte das Stück gleichen Titels des Norwegers Knut Nystedt. Bohrend, schwebend
und funkelnd, mit versetzten Schreien wurde das Stück von der Chorgemeinschaft zu Gehör gebracht[…..] Paweł Łukaszewski (Jahrgang 1968) gehört zu den bekannten zeitgenössischen Komponisten Polens, seine
Werke werden weltweit aufgeführt. Sein Werk „O Adonai“, […]erschallte wie ein klangliches Bild der Gotteserfahrung am Dornbusch: züngelnde Flammen, die zaghafte, zunehmend drängende jüdische Anrede Gottes[….]

Der Amadeus-Chor überzeugte durch die Ausgewogenheit aller Stimmgruppen, vor allem im hellen Sopran, sowie mit guter Wort- und Stimmbildung, einer perfekten Intonation und einer brillanten technischen Ausführung.
Für die Konzertbesucher, die am Ende nicht mit Beifall sparten, sprach Pfarrer Claus Bergmann den Dank an
alle Musiker aus. “ Horst Kuhn, Altmühlbote, 03.04.2019


Helles Licht in reinster Gesangsform

Werke vom Frühbarock bis zur Gegenwart auf höchstem Niveau präsentiert – Ein feinfühliges Konzert zur Einstimmung auf den Advent

„[….] Mit einem äußerst anspruchsvollen Adventsarrangement brachte dieser homogene Klangkörper wahrlich „Licht in die Finsternis“.Vor allem mit leisen adventlichen Werken, die man auf dieser Klangebene und in dieser Zusammenstellung eher selten hört.[….]

Es wiederholt sich Jahr für Jahr: In der dunkelsten Zeit feiern die Christen, dass Gott Mensch geworden ist und damit Licht in die Finsternis bringt. „Lux in Tenebris“ nannte deshalb der exzellente Amadeus-Chor sein eindrucksvolles Konzert. Eine Acappella- Aufführung auf wahrlich hohem Niveau [….]

Wem bei diesem Konzert aber Namen wie Poulenc, Esenvalds, Whitcare oder Lukaschewskis nichts sagten, muss sich gewiss nicht schämen. Man brauchte einfach nur zuzuhören und genießen – der wunderbare Chor unter Leitung des jungen Dirigenten Benedikt Haag ließ auch zur Freude von Nicht-Experten der Chormusik eine Vielzahl feiner und inniger Weisen erklingen … Die vielstimmige Exaktheit in jedem Ton, die weichen, gefühlvollen Stimmen, sphärengleich wie in einer Klangwolke schwebten, kommen nicht von ungefähr. „

Peter Schafhausen, Weißenburger Tagblatt, 04.12.2018


Frieden in der Verbindung mit Gott

Amadeuschor brilliert mit besinnlichen Stücken

„Das Motto des Konzertes „Desiderium Pacis“ (Sehnsucht nach Frieden) stammt aus der Bach-Motette „Komm, Jesu, komm“, die als erstes Stück erklang. Drängende Sehnsucht und freudige Aufforderung, die in dem kurzen Wort „komm“ liegen, wurden durch die Wiederholung in der Doppelchörigkeit und durch die sich steigernde Dynamik noch eindringlicher. Klar, durchsichtig und mit leichtem Klang präsentierte der Chor die musikalisch anspruchsvolle Motette. Kraftvoll

[…. ]erhoben sich wie aus dem Nichts die ersten Töne aus Rheinbergers „Cantus missae“ im Pianissimo. Das Kyrie schwingt sich auf in strahlende Höhen im Sopran und ein prächtiges Forte des gesamten Ensembles. Mit großer dynamischer Bandbreite und Ausdrucksvielfalt präsentierte der Chor dieses ebenfalls doppelchörige Werk des Romantikers. Nahtlos fließen die Motive durch die Stimmen und sorgen für viel Lebendigkeit. Am Ende steht auch hier mit „Dona nobis pacem“ die Bitte nach Frieden, der nur aus Gott kome kann [….]

Dann gerät das Gemurmel in Bewegung, erinnert fern an das Schwingen von Kirchenglocken und nimmt an Kraft zu. Zu einer klaren Aussage findet alles mit dem Satz „Ist etwas in Gott, so hat es Frieden“. Gregorianisch anmutende Klänge unterstreichen den von Meister Eckhart zitierten Rat des Heiligen Anselmus, die uhe zu suchen. Text und Komposition enden schließlich in Ruhe und Stille. Der Chor verfällt in ein Summen, das in den Männerstimmen in Obertongesang übergeht. Das Werk endet sehr leise auf tiefen Tönen. In dieser Stille kann Gott die menschliche Seele erreichen. Buchberger gelingt es, sowohl die Unruhe als auch den Frieden musikalisch nachempfindbar auszudrücken.“

Barbara Glowatzki, Windsheimer Zeitung, 01.10.2018


Gegensätze gut ausgeleuchtet

„Was die mehr als 30 Stimmen des gemischten Chores in ihrem Programm „Desiderium Pacis“ sangen, das konnte sich auch hören lassen. Auch wenn gar kein Mozart dabei war: Das Publikum zeigte sich beeindruckt[….] Auch Rheinberger lässt sich von gregorianischen Klängen inspirieren, legt viel Wert auf eine liedhafte Stimmführung, deutet den Text beinahe bachgleich aus. Zugleich ist er seiner Zeit auch voraus[ ….]Für alle Lebensmüden hält Johann Sebastian Bach sein tröstliches „Komm, Jesu, komm“ bereit. Eine Motette, die ganz anschaulich vom „sauren Weg“ auf Erden berichtet und im Glauben an Christus den „wahren Weg“ sieht. Dabei aber auf jegliches Bibelzitat verzichtet. Wie der Amadeus-Chor diese Gegensätze ausleuchtet, wie er vielstimmig am Rande des Grabes steht und dennoch nicht verzweifelt, wie er leidenschaftlich die Ankunft Jesu beschwört – das hätte dem Leipziger Thomaskantor sicherlich gefallen.“

Udo Güldner, Erlanger Nachrichten, 02.10.2018


Unbeschreiblich erlesene Chormusik

Stehender Beifall für achtstimmige Messe im Kastulusmünster mit dem Amadeus-Chor

„{…..] Eine ebenso plastische Darstellung der Inhalte hatte der Chor auch bei Bachs Mo­tette „Komm, Jesu, komm“anden Tag gelegt Und wie bei Martin be­eindruckte er nicht nur durch seine gestalterische Farbigkeit, sondern auch durch seine technische Finesse. Bereits die ersten, intonatorisch diffizilen Akkorde der Motette gerieten hinsichtlich der Abmischung zwischen den Stimmen und der Reinheit vorzüglich. Beides sollte sich fortsetzen, sei es bei aufbrau­senden Fortissimo-Passagen, sei es bei außerordentlich kultivierten und sehr tragfähigen Pianissimo-Stellen. Haags präziser, konzen­trierter und die Sänger auf ihn kon­zentrierender Dirigierstil sorgte für ein Höchstmaß an chorischer Prä­senz. Von der numerisch ausgewo­genen Verteilung von Männer- und Frauenstimmen profitierte der Ge­samtklang zusätzlich[….]

Zu Wolfram Buchenbergs „Als vil in gote, als vil in vride“, einer zeitgenössischen Vertonung von mystischen Versen
des spätmittelalterlichen Meister Ekkekardt: „Auf einem weitgehend ho­mophon aufgebauten Rhythmus
entwickelten sich freitonale Har­monien, aber auch clusterartige Ge­bilde, die sich ähnlich wie bei Ligeti aus
einem Ton heraus zu einem Mündungsdelta entwickelten. Der Amadeus-Chor nutzte aus, dass Buchenberg zwar ein sängerisch an­spruchsvolles, aber wirkungsvolles zeitgenössisches Werk kreiert hatte. Kurz vor dem Ende verstärkten Vokalisen den mystischen Charakter, das im Text avisierte Sprechen in die Seele verklang in einem Pianissimo der Bässe. Mit Standing Ovations und Rheinbergers „Abendlied“ als Zugabe endete das Konzert.“

Niko Firnkees, Moosburger Zeitung vom 24.05.2017


Großes Konzert mit tief religiöser Intention

„[….] Stimmklar und wohl artikuliert, kamen sowohl behutsames Pianissimo und temperamentvolles Forte daher. Das A-cappella-Ensemble interpretierte voller Empathie und Virtuosität. Dem künstlerischen Leiter des Chors, Benedikt Haag, gelang es, eine wunderbare Harmonie aller Stimmlagen zu kreieren. „

Zu Wolfram Buchenbergs Komposition: „Die komplexen Takt-, Rhythmus- und Harmoniewechsel, die dieses meditative, aber an­spruchsvolle Werk vor­schreibt, meisterten die 35Sänger vortrefflich. Der wun­derschöne, stille Wohlklang brachte andachtsvolle Stim­mung in das Kirchenschiff. Er­griffen lauschten die Zuhörer, die Herzen wurden regelrecht zum Schwingen gebracht.“

Maria Martin, Freisinger Tagblatt, 23.05.2017


„Ende und Neuanfang“ als Konzertmotto.

Singende Gäste aus Neuendettelsau in Schwabachs katholischer  Stadtkirche


„[…] Zu einem anspruchsvollen Konzert mit einer großen stilistischen Bandbreite lud der Amadeus-Chor aus Neuendettel­sau unter seinem Dirigenten Benedikt Haag in die katholische Kirche Sebald in Schwabach ein[….]Unter dem Motto „De Novissimis -Ende und Neuanfang“ spannte sich der Bogen musikalischer Chorwerke von Francis Poulenc und Pavel Lukaszewski bis hin zu Heinrich Schütz und Frank Martin.

Mit dem Kyrie aus der „Missa Pan­ge Lingua“ von Josquin Deprez und dem schwungvollen, präzisen Dirigat von Benedikt Haag ließ der Chor bereits aufhorchen, welche musikali­schen Leckerbissen die Zuhörer erwar­ten konnten. Ausgefeilte Dynamik und ein wohlgestimmter Ausgleich der einzelnen Singstimmen ließen einen Klangteppich entwickeln, der durch die Akustik der Kirche wohltu­end unterstützt wurde[….. [Ein Höhepunkt der Chorvorträge war „O Adonai“, ein Werk des 1968 geborenen polnischen Choralkomponisten. Mit geschlosse­nen Augen fanden sich die Zuhörer beim Gesang der Mönche in einem Benediktinerkloster zur Hora wieder, man spürte den Himmel mit­singen.[….]“

Schwabach, 18.11.2017

 

Gesungener Gottesdienst.

Der Amadeus-Chor Neuendettelsau gab eindrucksvolles Konzert in Heilsbronn

[…] Johann Sebastian Bachs lockende Einladung […] wird im Frage-und-Antwort-Spiel der beiden Teilchöre akzentuiert, bis fein und akkurat der letzte Ton verklingt mit der Erkenntnis „Weil Jesus ist und bleibt der wahre Weg zum Leben“.[…]

Ein einmaliges Klangerlebnis sind schon die ersten zwei Worte, wiederholt, in vielen Variationen miteinander kombiniert: „Kyrie eleison“ und dazwischen eingestreut „Christe eleison“. Nicht weniger eindrucksvoll fächert der Amadeuschor, perfekt eingestimmt auf seinen Chorleiter Benedikt Haag, auch alle weiteren Teile dieser Messe auf.[…]

Faszinierend ist die sprachliche Agilität des Chores im ganzen Glaubensbekenntnis […] Erschreckend erschallen die Männerstimmen […], um dann beschwingt zu verkünden „Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden“. Nach dem Sanctus endet diese grandios gesungene Messe im Rhythmus wie Glockenklang mit dem Agnus Dei.

Evi Schlötterer, Fränkische Landeszeitung, 25.10.2017

 


Musikalischer Glanz zur Adventszeit

[…] Eröffnet wurde das Adventskonzert mit der Vertonung des „O Magnum Mysterium“ des amerikanisch-skandinavischen Komponisten Ola Gjeilo für Chor und Violoncello. Hierbei beeindruckten der Chor und Luise Haag am Violoncello durch eine hohe klangliche Transparenz und feine Dynamik.

Auch die Vertonung des gleichnamigen Textes durch F. Poulenc und Morten Lauridsen bestachen zum einen durch klangliche Expressivität, aber auch durch ihre feine dynamische Abstufung. […]

Einen besonderen Höhepunkt setzte die nicht ganz leichte Chormotette „Magnificat“ von Wolfram Buchenberg, die dem Chor viel klangliche Genauigkeit und präzise Absprachen abverlangten [sic!]. Unter Haags Leitung brillierte der Chor auch hier.

Fränkische Nachrichten, 03.12.2016

 


Stilistische Fülle und tiefe emotionale Wirkung

[…] Schon bei dem Eingangsstück „Komm, Jesu, komm“ (BWV 229) von Johann Sebastian Bach bestach der „Amadeus-Chor“ durch seine wohl artikulierende, stimmklare Getragenheit und seine empathiereiche und virtuose Interpretationsfähigkeit. Sauber intonierend, äußerst feinsinnig, vom behutsamen Pianissimo bis ins temperamentvolle Forte […], wobei es dem Dirigenten, Benedikt Haag, gelungen ist, eine wundervolle Harmonie aller Stimmlagen zu kreieren. […] eine tief anrührende Interpretation.

Der gesangliche Höhepunkt des Konzertabends war zweifellos Wolfram Buchenbergs zeitgenössische Komposition „Als Vil in Gote, Als Vil in Vride“ […] Weit ausladende Phrasierungen, zahlreiche komplexe Takt-, Rhythmus- und Harmoniewechsel und ausgedehnt im Raum stehende Tonlinien ohne jede Klanglücke wurden hervorragend gemeistert. […] Aufregende Gesänge zwischen schrillen Dissonanzen und weicher Konsonanz in einer kaum fassbaren stilistischen Fülle ließen Zuhörer fasziniert den Atem anhalten, spürend, dass hier Dirigent und Protagonisten in einer choralen Höchstleistung eine moderne Komposition eindrucksvoll erlebbar gemacht hatten.

Volker Schmidt, Fränkische Landeszeitung, 07.06.2016


Präzision und Farben

[…] Als erfahrener Chorsänger und langjähriges Mitglied im Windsbacher Knabenchor […] kennt Benedikt Haag die besonderen Anforderungen eines A-cappella-Ensembles. Die herausragende Bedeutung guter Stimmbildung ließ auch seine Chorführung deutlich erkennen. Die dreißig Sängerinnen und Sänger interpretierten die geistlichen Werke klangfarbig, mit hoher Präzision sowie ausdruckstarker Phrasierung[…)

Zeitgenössoische Werke stellte das Ensemble souverän daneben.[…}Der Amadeus-Chor, 1970 von Kalr Friedrich Beringer gegründet, zeigte sich vielseitig, stimmlich von hoher Qualit#t

Elke Walter, Fränkische Landeszeitung, 08.12.2015

 


Was für ein Konzert

Eine musikalische Sternstunde bescherte der Amadeus-Chor aus Neuendettelsau unter dem Titel „Frankreich 16|20 – Chormusik aus vier Jahrhunderten“ von der Renaissance bis zur Moderne unter seinem künstlerischen Leiter Benedikt Haag[…] 

Vom dem begnadeten Komponisten Josquin des Prez […] erklang aus der Missa Pange Lingua (Erklinge Zunge) das Kyrie und Gloria. In kreisrunder Aufstellung bündelte der Chor den Klang seiner geschulten Stimme zu einem berührenden Klangerlebnis. Leuchtende Soprane, eingebettet in samtige Männerstimmen, überlagenten sich
polyphon und ließen die Schönheit menschlicher Stimmen erahnen.  Beim folgenden Gloria entfaltete der Chor eine erstaunliche Klangbreite und Klangfärbung der Vokale […]

In gemäßigt moderner Harmonik erzählender Klangsinnlichkeit und einer bezaubernden Marien-Motette berührte das Werk „Vier Motetten über gregorianische Themen“, op. 10 von Maurice Duruflé (1902-1986). Einen Kontrast dazu bilden „Vier Motetten für ein Bußzeit“ von Francis Poulenc (1899-1963), klanggewaltige und expressive Vertonungen biblischer Texte. Hier dominieren dramatisch erregte und angstvolle Stimmen, vom Chor überzeugend interpretiert.
[…]

Alfred Eichhorn, Hersbrucker Nachrichten, 14.05.2015

 


Start ins Jubiläumsjahr

Tennenlohe feiert sein 750-jähriges Bestehen. Mit einem künstlerisch anspruchsvollen und interpretatorisch ausgefeilten Passionskonzert ist das Jubiläumsprogramm in der gut besuchten katholischen Kirche „Heilige Familie“ eröffnet worden. 

Der aus Neuendettelsau angereiste Chor unter der fabelhaften Leitung des jungen Benedikt Haag hatte schwierigste Chorsätze der Passionszeit zwischen Renaissance und Moderne bestens vorbereitet.[…..] der 35köpfige Chor beherrscht die sakrale Hochgesangskultur bestens, beeindruckte mit Doppelchörigkeit, bester Intonation, Konzentration und Gestaltung[….. 9 Herausragender Höhepunkt war das „Stabat Mater“ des litauischen Kompionisten Vytautas Barkaustas. In der Vertonung des ersten Verses […..] fächert sich der Schmerz der Gottesmutter tonbildlich exzessiv auf. Das war höchst spannend, eindrucksvoll…

[…] Wie ein Laserstrahl verliert sich der solistische Sopran-Schmerzensschrei in unendlich glissandierener Höhe […]Flüstern, Deklamieren, Stagnation zeichnen hier ein sinnbildliches, ergreifendes Tongemälde.

Sabine Kreimendahl, Erlanger Nachrichten, 25.03.2015

 


Expressive Passion

Ein exzellentes Konzept-Programm mit Musik zur Passionszeit führten in der St. Laurentius-Kirche von Neuendettelsau der Amadeus-Chor unter der Leitung von Benedikt Haag und Matthias Querbach an der Orgel auf. Musik der Renaissance traf auf Musik zeitgenössischer Komponisten.

Schon die Aufstellung des Amadeus-Chores im Kirchenraum – bei einigen Stücken wechselten Sängergruppen zwischen Empore und Chorraum – verschaffte dem Zuhörer ein nicht alltägliches Klangerlebnis
[…]

Beeindruckend begann das Konzert mit „De Profundis“ von Arvo Pärt. […] Die klaren Stimmen der Chormitglieder ergänzten sich perfekt mit den dezenten Orgelklängen.

Jens Plackner, Fränkische Landeszeitung, 25.03.2014

 


Raffinesse mit Finessen

Anspruchsvoll, auf hohem Niveau un begeisternd war das Konzert des „Amadeus-Chores“ […] im Rahmen des Festivals „Fränkischer Sommer“ […]. Gleich der erste Chorsatz „The Spheres“ von Ola Gjeilo streute klangliche Lichtsequenzen in den langen harmonischen Schichtungen des „Kyrie“-Rufes, in den crescendierenden Clustern. Das geht unter die Haut. […] Der Amadeus-Chor versteht es zu gestalten, zu entwickeln […] Ein Nachspüren von Kängen, feine
Streuungen des „Klanglichts“, organischen melodischen Ambitus wies das „O Nata Lux“ auf. […] Die beiden Hogan-Spirituals „The Battle of Jericho“ und „Elijah Rock“ kulminieren Chor-Virtuosität, Klangreize, rhythmische Finessen zur Textverdeutlichung mit unglaublich vitalem Einfallsreichtum. Der Chor und die Solisten waren maximal gefordert, hatten Spaß und Sportsgeist. Das war packend, mitreißend.

Sabine Kreimendahl, Erlanger Nachrichten, 30.07.2013

 


Rote Rosen nach elf Jahren

Ein stiller Abschied, auch wenn er im Rahmen eines Konzerts zelebriert wurde: Am Wochenende sagter der Dirigent Nicol Matt „seinem“ Amadeus-Chor in der Neuendettelsauer Nikolaikirche leise „Servus“. Und zeigte mit einem bewusst unspektakulären Programm, auf welch erstaunliches Niveau er das Vokalensemble in den elf Jahren
seines Wirkens gebracht hat. […] Nicol Matt hat den Amadeus-Chor, der sich unter seinem Gründer Karl-Friedrich-Beringer einen excellenten Namen gemacht hat, fraglos auf seine eigene Art zu einer höchst flexiblen Semiprofi-Formation geformt. […] Mitte März soll der neue Chorleiter gekürt werden. Er folgt den Fußstapfen eines bescheidenen Titanen.

Hans von Draminski, FLZ, 25.02.2013

 


Strahlende Leichtigkeit

Beeindruckend und empfindsam sang sich am ersten Advents-Wochenende der Amadeus-Chor (aus Neuendettelsau) in die Herzen der zahlreichen Besucher. In der akustischen Wonne der Basilika Vierzehnheiligen präsentierte sich der Chor als ein sensibler Klangkörper mit ausgewogenen Stimm-Registern. […]

Klar und „wie aus einem Mund“ gelangen die aufeinander folgenden Einsätze in „Die Nacht ist vorgedrungen“, fein prononcierten und intonierten die Sänger, blieben dynamisch äußerst flexibel und bewahrten auch im Forte eine strahlend helle Leichtigkeit.

In der Brahms’schen Bearbeitung von „O Heiland reiß die Himmel auf“ leuchteten über dem „Cantus firmus“ die locker und auch in der Höhe unangestrengt agierenden Begleitstimmen und gaben diesem kontrapunktischen Wunderwerk ein Jubeln, eine fast ekstatische Vorfreude […]

Seine wahre Größe, betörende Sinnlichkeit und einschmeichelnde Sanglichkeit bewiesen der Chor und sein souveräner Leiter Nicol Matt mit skandinavischen und „Welt“-Kompositionen. Changierende Terzläufe in den Frauenstimmen, sich aus liegenden Tönen aufbauende (wohlklingende Jazz-)Cluster und aus dem Pianissimo entstehende komplexe Akkordik demonstrierten eine strahlende Darbietung zeitgenössischer Chor-Literatur, die nur ein über lange Zeit zusammenarbeitendes „Team“ erreichen kann […]

Bernd Schellhorn, Neue Presse Coburg, 04.12.2012



Beringers Vermächtnis

Neue klassische CD-Alben von Künstlern aus der Region – 07.06.2012


„[…] Einen Steinwurf entfernt von Windsbach hat der „Amadeus-Chor“ sein Domizil: Der semiprofessionelle Projektchor probt in Neuendettelsau. Gerade heimste er den 1. Platz des CARA Awards der Gesellschaft für zeitgenössischen A-capella-Gesang ein — und zwar für seine Interpretation von Jan Sandströms „Det är en Ros utsprungen“. Und die findet sich auf dem neuesten Album „Unto us a child is born“, die weihnachtliche Chorsätze von der Renaissance bis zur unmittelbaren Gegenwart bündelt. Chorleiter Nicol Matt hat ein Händchen für wunderbares Repertoire aus den Nischen: Er guckt nach Arfrika genauso wie nach Lateinamerika. Und hat mit seinem Chor ein herrlich flexiblen Mischklang erarbeitet, der einen suggestiv in das Kollektiv aufzusaugen scheint. Die stilistische Spannbreite ist ebenso erstaunlich wie deklamatorische Finesse […]“

Jens Vosskamp, NN vom 07.06.2012

 


Licht hat viele Farben

„Schatten trifft Licht: (…) Der Amadeus-Chor unter der Leitung von Nicol Matt leuchtet das Thema mit großer Farbenvielfalt und Liebe zum Detail aus. Der Chorklang ist ausgewogen und verfügt über eine große dynamische Bandbreite, die Nicol Matt dank der großen Präsenz und Flexibilität der Sängerinnen und Sänger sehr
differenziert zum Einsatz bringen kann. Der Lichtstrahl im „Lux aurumque“ des amerikanischen Zeitgenossen Eric Whitacre ist fragil, schillernd und vielfarbig. Im „O nata lux“ von Morten Lauridsen bleibt ein warm-leuchtender Klangteppich reizvoll in der Schwebe zwischen Dur und Moll. (…) Wie eine warme schwere Decke senkt sich die Abenddämmerung nieder in Wilhelm Stenhammars „I seraillets have“, das der Chor mit großer Innigkeit interpretiert.
Eindringiche Momente von großer Intensität gelingen dem Chor dank plastischer und lebendiger Textausdeutung mit „Resignation“ von Hugo Wolfund dem „Nachtlied“ von Max Reger. (…) Der gelungene Konzertabend bietet weit mehr als Chormusik auf hohem Niveau: eine spannende musikalische Weltreise, eine musikalische Andacht, Zeit zum
Innehalten.“

Fränkische Landeszeitung, Anke Merklein, April 2012

 


Effektvolles Klangwerk

„(…) Exemplarisch bereits der Eingangschor „The Spheres“ von Ola Gjeilo. Eindrucksvoll das strömendes Melos der einzelnen nuancenreichen Stimmen, die sich ständig abwechselnd überlagern – und das im ständigen dynamischen Auf und Ab. Geradezu weich und angenehm die Dissonanzen. (…) Eine reiche Palette warmtönender Farben
verströmten auch die Romantiker Josef Rheinberger (Abendlied), Hugo Wolf (Resignation) und Max Reger (Nachtlied). Trotz aller Emotionalität und Besinnlichkeit achtete Nicol Matt stets auf innere Spannungsintensität, da hatten falsche Sentimentalität und romantizierendes Pathos keine Chance.“

Weißenburger Tagblatt, Walter Seitz, April 2012